Ausdruck eines PDF nicht in der richtigen Größe?

Tipp: Ausgabegröße anpassen

Ausdruck eines PDF nicht in der richtigen Größe?

Einige Programme zum Anzeigen von PDF sind so voreingestellt, das die Ausgabe immer in den Druckbereich des Druckers passt.
Da die meisten Drucker nicht randlos drucken, wird auch ein A4-Dokument beim Drucken auf A4 verkleinert. Die Seitenanpassung lässt sich im Druckmenü verändern.

Kann ich selbst druckfähige Dateien erstellen?

Ja. Aber nicht alle Programme sind geeignet.

Kann ich selbst druckfähige Dateien erstellen? Ein paar Dinge sind zu beachten.

Idealerweise verwenden Sie ein Programm, das auf das Erstellen von Drucksachen spezialisiert ist. Beispiele: Indesign, XPress, Illustrator, Corel Draw, Publisher.

Wir empfehlen PDF/X-4 mit folgende Einstellungen bzw. Anpassungen:

  • Komprimierung von Farbbildern:
    Bikubische Neuberechnung auf 300 ppi bei mehr als 450 ppi.
  • Komprimierung von Graustufenbildern:
    Bikubische Neuberechnung auf 600 ppi bei mehr als 900 ppi.
  • Komprimierung von Einfarbigen Bildern (1-Bit-Tiff):
    Bikubische Neuberechnung auf 1200 ppi bei mehr als 1800 ppi.
  • Marken: Schnittmarken
  • Beschnittzugabe (Anschnitt): 3 mm

Was heisst randabfallend oder im Anschnitt?

Profiprogramme haben dafür eine extra Einstellung.

Randabfallend/Anschnitt: Elemente, die bis zum Rand laufen, müssen darüber hinaus reichen.

Als randabfallend werden Elemente auf einer Seite bezeichnet, die bis zum Papierrand reichen. Diese müssen 3 mm größer als das Endformat angelegt sein.
Beim Schneiden auf das Endformat entsteht immer ein leichter Kugel- oder Hohlschnitt. Reicht das Element nur bis zum Papierrand, entsteht ein „Blitzer“.

Arbeitsfarbräume / Farbprofile

Unser Tipp: ISO Caoated v2 (ECI)

Arbeitsfarbräume / Farbprofile

Gestrichene Papiere:
ISO Coated v2 (EC), [www.eci.org] oder Coated FOGRA27 oder 39.

Ungestrichene Papiere:
Hier kann der Einsatz von PSO Uncoated ISO12647 (ECI) vorteilhaft sein.

Lassen sich Volltonfarben im 4-Farb-Prozess darstellen?

Ja, jedoch gibt es Einschränkungen.

Lassen sich Volltonfarben im 4-Farb-Prozess darstellen? Ja, mit Abstrichen

Die Farben werden aus den vier Prozessfarben durch Aufeinanderdrucken erzeugt. HKS- oder PANTONE-Farben werden aus einer Vielzahl von Baissfarben gemischt. Als Prozessfarbe kann daher nur eine Annäherung erreicht werden.
Übrigens: Wird Ihr Auftrag digital gedruckt, sind Volltonfarben vorteilhaft. Der Grund: Die Druckmaschine kennt die üblichen Farben und setzt sie selbst in den 4-Farb-Prozess um – und zwar besser.

Tipp: Eine 5. Farbe können wir mit unserer Heidelberg XL75 zusammen mit den vier Prozessfarben in einem Durchgang drucken.

Formproof –

Ein Ausdruck oder ein einfaches PDF zur Kontrolle.

Formproof –was ist das?

Ein Formproof ist ein Ausdruck zur Kontrolle. Es erfolgt auf digitalem Weg vor dem Druck. Ein Formproof ist nur für die Vollständigkeit, nicht für die Farbwiedergabe maßgebend.
Wir können ein Formproof auch als PDF erstellen, dieses per E-Mail versenden.

Farbproof:

Farbverbindlich und bis A1 in Originalgröße

Farbproof: eine gedruckte Simulation des späteren Druckergebnisses

Ein Farbproof ist ein Ausdruck zur Kontrolle. Er erfolgt auf digitalem Weg vor dem Druck. Ein Farbproof ist eine farbverbindliche Ausgabe der CMYK-Daten auf speziellem Material. Es kann auch die Richtigkeit/Vollständigkeit der Ausgabe überprüft werden.